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Neuer Bericht zur Rohstoffsituation in Deutschland: Rohstoffimport steigt an

Effizienter Ressourceneinsatz bringt Wettbewerbsvorteile, gerade für Kleine und Mittlere Unternehmen.
Effizienter Ressourceneinsatz bringt Wettbewerbsvorteile, gerade für Kleine und Mittlere Unternehmen.

Berlin, 21.12.2011: Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) hat den Rohstoffbericht für das Jahr 2010 veröffentlicht. Er enthält Zahlen und Fakten, die die Rohstoffproduktion, den Außenhandel, die Preisentwicklung und die Versorgungssituation Deutschlands mit mineralischen und Energierohstoffen widerspiegeln.

In 2010 hat Deutschland Rohstoffe im Wert von 17,7 Milliarden Euro produziert. Dem gegenüber stehen importierte Rohstoffe im Gesamtwert von 109,3 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten alle Rohstoffgruppen einen Anstieg. Mit 66,8 Prozent wurden wieder deutlich mehr Metallrohstoffe eingeführt. Die Ausgaben für Industrieminerale stiegen um 33,3 Prozent, das Ausgabenplus für Energierohstoffe fiel mit 15,1 Prozent hingegen etwas geringer aus. Wie in den Jahren zuvor entfiel der größte Teil der Importausgaben auf Energierohstoffe, gefolgt von Nicht-Eisen-Metallen, Edelmetallen und Metallen der Eisen-und Stahlindustrie.

Als Standort mit ausgeprägter verarbeitender Industrie stellt die Importabhängigkeit die deutsche Wirtschaft – insbesondere Kleine und Mittlere Unternehmen – vor die Herausforderung, die benötigten Ressourcen effizienter einzusetzen. Ressourceneffizienz ist für Unternehmen auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Sie trägt nicht nur zu wettbewerbsfähigen Produktionskosten bei. Eine bessere Rohstoffproduktivität bietet auch große Potenziale für die Erschließung neuer Märkte.

Weitere gute Argumente für Ressourceneffizienz sowie Informationen, wie ein Ressourceneffizienzprojekt gestartet werden kann, gibt es unter www.das-zahlt-sich-aus.de

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