Deutsche Industrie gründet Allianz zur Rohstoffsicherung
Berlin, 01.02.2012: Die deutsche Industrie hat eine „Allianz zur Rohstoffsicherung“ gegründet, um Versorgungsrisiken bei wichtigen Rohstoffen zu reduzieren.
Ein Dutzend Firmen, darunter BASF, Thyssen-Krupp, Evonik und die Grillo-Werke, beteiligen sich zunächst am Gemeinschaftsunternehmen. Die Allianz will weltweit Rohstoffvorkommen erkunden und Rohstoffpartnerschaften vorantreiben. Im Vordergrund der Bemühungen stehen insbesondere Wolfram, Kokskohle und seltene Erden, die für viele Zukunftstechnologien wichtig sind. Seltene Erden kommen beispielsweise in Handys, Plasmabildschirmen oder Motoren von Windturbinen zum Einsatz. Die begehrten Rohstoffe sind in Deutschland nur knapp oder gar nicht vorhanden.
Der Erfolg der Allianz zur Rohstoffsicherung ist derzeit noch nicht absehbar. Unternehmen haben jedoch jetzt schon die Möglichkeit, durch den effizienten Einsatz von Ressourcen ihre Abhängigkeit vom Rohstoffimport zu reduzieren. Ressourceneffizienz ist auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Denn wer nachhaltig und verantwortungsvoll mit Rohstoffen umgeht, kann mit weniger Mitteln mehr leisten.
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